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BASKA - INSEL KRK - KROATIEN - GESCHICHTE

Baska - Geschichte

Die Insel Krk ist schon über 10 000 Jahre bewohnt. Davon zeugen Höhlen aus dem Neolithikum in Vrbnik und in der Bascanska Draga. Des Weiteren gibt es archäologische Funde und Überreste aus der Bronze- und Eisenzeit als die Inselbewohner hauptsächlich von der Jagd und Fischerei lebten. Zu den namentlich ältesten Bewohnern von Krk gehören die Japoden und die Liburner, zwei illyrische Stämme. Als gekonnte Schiffbauer und Seeleute bauten sie gute Beziehungen zum gesamten Mittelmeerraum auf. Zudem betrieben sie Landwirtschaft und Viehhaltung. Zu den archäologisch wertvollsten Überresten im Baska Tal gehören die Trockenmauerwerke der illyrischen Ansiedlung Korintija (Bosar) in Vela Luka. Einer Sage nach zerstörten Piraten die Stadt und töteten ihre Bewohner auf brutale Weise. Daraufhin sah man das Blut von Korintija bis zum Meer hin fließen. Auch die Römische Zeit hinterließ in der Nähe des Baska Strandes und des Ufers Spuren. So wurden hinter dem heutigen Hotelkomplex römische Gräber, Schmuck, Mosaike und Überreste von einem Aquädukt gefunden. Die Römer nannten die Insel wegen ihrem natürlichen Reichtum die insula aurea (goldene Insel) und waren vor allem im Bereich der heutigen Hauptstadt Krk angesiedelt. An der Stelle der heutigen Inselhauptstadt gab es die Siedlung Curicum. Die illyrischen Siedlungen blieben währenddessen weiterhin bestehen und passten sich an die römische Herrschaft an. Zu den Japoden, Liburnern und Römern gesellten sich im 6. und 7. Jahrhundert slawische Stämme, die Kroaten, hinzu und wurden bald zur Mehrheitsbevölkerung. Die ältesten kroatischen Siedlungen befanden sich in der Nähe von Dobrinj, Vrbnik und Baska.


In den folgenden Jahrhunderten zogen sich die illyrisch-romanischen Einwohner allmählich zurück oder vermischten sich mit den Kroaten. Nach dem Ende der römischen Vorherrschaft kam es auf der Insel Krk zu einem ständigen Wechsel der Machtverhältnisse. Ab 812 gehörte Krk zunächst zum Byzantinischen Reich. Ein Jahrhundert später war die Insel Krk Teil des kroatischen Königreiches, zunächst unter König Tomislav (910-928), und später, nach kurzzeitiger Zugehörigkeit zu Venedig, unter König Kresimir (1058-1074) und König Zvonimir (1076-1089). Das mittelalterliche Baska lag am Hügel über der heutigen Altstadt. Es war ein römisches Castrum, ein sogenanntes Kastel, ein Refugium bzw. Zufluchtsort. Die ersten Häuser gab es wahrscheinlich schon seit dem 11. Jahrhundert, jedoch wurde die Siedlung erst im 13. oder 14. Jahrhundert zu einem Kastel. Die Häuser waren sehr niedrig und hatten kaum Fenster. So schreibt M. Magasić in Kastel Baska i njegovo područje, dass man „sich bücken musste um das Haus zu betreten.“ (Magasić, 1999, S. 28) Um das Kastel herum gab es Häuser, Ställe, Gärten, landwirtschaftliche Flächen, Weingärten und andere Kulturen, wie etwa Oliven- oder Feigenbäume. Dank der Sicherheit des Kastels konnte sich dieses kontinuierlich ökonomisch weiterentwickeln. Die Fürsten Frankopan hatten möglicherweise innerhalb der Mauern eine Art Hof bzw. Palast. Zu dieser Zeit übten diese eine unabhängige Herrschaft aus, zunächst als Vasalen von Venedig (1118-1358), dann als Baronen der kroatischungarischen Könige (1358-1480). Als Racheakt an den Frankopan Fürsten, welche sich im Krieg gegen die Venezianer auf die Seite des kroatisch-ungarischen Königs Ljudevit stellten, brannten die Venezianer im Jahre 1380 das Kastel nieder.


Baska Krk - Reste vom Kastel


Baska Krk - Reste vom Kastel


Daraufhin zog sich die Bevölkerung ins Hinterland nach Draga Basćanska zurück. Schon bald begann man sich am Ufer anzusiedeln. 1525 entstand dort das erste Haus. Die Übersiedelung erfolgte Schritt für Schritt und Baska entwickelte sich im folgenden Jahrhundert entlang des Ufers. Zudem kam es zu einer großen Migration vom Festland, vor allem aus Senj. Die Bewohner der neuen Siedlung orientieren sich anstelle der Landwirtschaft nun vor allem Richtung Fischfang und Seefahrt. Seit 1480 gehörte die gesamte Insel Krk zu Venedig. Die Venezianer verlangten die lateinische bzw. italienische Schreibweise, jedoch kommunizierte das Volk untereinander weiterhin auf Kroatisch. Die venezianische Herrschaft dauerte bis zum Fall von Venedig im Jahre 1797 an. Nach kurzer österreichischer Herrschaft, gewann 1805 Napoleon Bonaparte die Insel. So gehörte Krk von 1806 bis 1813 zu Frankreich. Im selben Jahr gewann Österreich die Vorherrschaft und regierte über die Insel Krk, mit dem Zentrum in Triest, bis 1918. In dieser Zeit gab es eine große Unzufriedenheit innerhalb der Bevölkerung, da die neuen Herrscher höhere Steuern einführten und außerdem auch noch die italienische Sprache wieder zur offiziellen Amtssprache ernannten. Folglich gab es großen Widerstand und auch Aufstände. Schließlich sah sich Wien sogar veranlasst, sein Heer nach Baska zu schicken, um die Aufstände niederzuschlagen. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Baska zu einem Ort, der vor allem von Seehandel, Fischerei und Ackerbau lebte, bis dann letztendlich 1910 der Tourismus als neuer Wirtschaftszweig entstand. Ab 1918 gehörte die Insel Krk kurzzeitig wieder zu Italien, aber schon ein Jahr später war Krk Teil des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, des späteren Königreichs Jugoslawien.

Zu erwähnen ist an dieser Stelle das sogenannte „blutige Weihnachten“ in Baska im Jahre 1920. Baska gehörte in dieser Zeit zwar zum Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, aber Gabriele D’Annunzio, ein italienischer Faschist, und seine Arditi wollten dies nicht anerkennen. Sie okkupierten die Insel Krk, führten den Terror ein und verlangten zu Weihnachten vom Priester in Baska die Messe in lateinischer Sprache abzuhalten. Daraufhin kam es zu Krawallen und Kämpfen zwischen den Einheimischen und den Arditi. Drei Bascaner kamen hier ums Leben. Daraufhin zogen sich die Arditi zurück. Die Weltwirtschaftskrise bewirkte, dass zwischen 1929 und 1932 viele Bewohner Baska verließen. Zunächst zogen sie in nähere Industriestädte, danach auch in weitere Länder auf andere Kontinente. Ab 1941 übernahm wieder Italien die Vorherrschaft auf der Insel Krk. Als Reaktion darauf kam es zur Verbreitung von marxistischen Ideen und viele Inselbewohner schlossen sich der von der Kommunistischen Partei Jugoslawiens geführten Partisanenbewegung an. Nach Italiens Kapitulation im Jahre 1943 wurde Baska von den Deutschen besetzt. Der Widerstand der Partisanen begann nun weiter zu steigen bis letztendlich der gesamte Kvarner von den Partisaneneinheiten befreit wurde. Ab 1945 gehörte die Insel Krk dem neuen Jugoslawien an. Als Folge des Zweiten Weltkrieges wanderten in den 1950er Jahren erneut viele Bascaner, vor allem junge Männer, aus. In den 1960er bis 1980er Jahren kam es zur Entfaltung und zu einem ständigen Anstieg des Tourismus. Dies war vor allem der Einführung von Fährenlinien sowie dem Ausbau der Krk Brücke zu verdanken. Während des kroatischen Unabhängigkeitskrieges, von 1991 bis 1995, gab es auf der Insel Krk keine militärischen Aktivitäten, jedoch ging der Tourismus stark zurück. Doch schon in den ersten Jahren nach dem Krieg konnte sich Baska wieder als führender Tourismusort auf der Insel Krk behaupten, welcher er auch noch heute ist.


Baska - Entwicklung des Tourismus


Schon im Jahre 1774 bezeichnete Alberto Fortis, ein italienischer Biologe und Reisender, Baska als einen Tourismusort. Etwa hundert Jahre später begann man erste Schiffs- und Tagesausflüge für Touristen aus Senj und Opatija zu organisieren. 1888 fuhr das Schiff „Senj“ regelmäßig zwei Mal die Woche von Senj nach Baska, Krk und Malinska. Dies führte auch zu der Notwendigkeit in den Folgejahren den Hafen durch eine 220 m lange Mole zu erweitern. Sowohl vom angenehmen Klima als auch vom einmaligen Strand und der daraus resultierenden Voraussetzung für das Entstehen eines Kurortes berichteten schon während der Österreich- Ungarischen Monarchie Ärzte aus Wien und Graz. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kultur des Badens im Meer auch breiteren gesellschaftlichen Schichten zugänglicher, vor allem aufgrund der besseren Infrastruktur und günstigeren Anbindungen. Der erste Ansatz wurde bereits 1904 gesetzt, als ein Verein gegründet wurde, zu dessen Aufgabenbereich die Verschönerung des Ortes und dessen Sauberkeit gehörten. So wurden in den darauffolgenden Jahren mehrere Straßen asphaltiert, Spazierwege angelegt, nötige Infrastrukturen ausgebaut und neue Bäume gepflanzt. Ein wichtiges Kriterium dieser Vereinigung war die Schaffung eines rein slawischen Kurortes, wobei die Führung in einheimischen Händen bleiben sollte. Diese Forderung entwickelte sich aus den damaligen beobachteten Tendenzen in anderen kroatischen Orten in der Kvarner Region. So wurden Opatija und Rab hauptsächlich von österreichischen Urlaubern besucht, Mali Lošinj von den Italienern und Crikvenica von den Ungarn. Eine weitere Forderung war der Ausschluss von Tuberkulosekranken vom Besuch des Kurortes. 1908 entstand das erste Badehaus am Strand, welches heute noch im ursprünglichen Zustand erhalten ist. Dieses hatte zunächst 18 Kabinen. Ein Jahr später wurde es um weitere 18 Kabinen erweitert, welche nach Geschlecht getrennt waren. Das Gebäude war symmetrisch, wobei im Mittelteil die Serviceeinrichtungen untergebracht waren und in den Seitenflügeln die Sanitär- und Umkleidezonen.
Wichtig war auch der freundliche Zugang ins Wasser, da viele von den ersten Touristen zum ersten Mal das Meer sahen und die meisten auch nicht schwimmen konnten. Deswegen wurde ein Holzsteg errichtet, um den Zugang zum Meer zu erleichtern.
Den wichtigsten Beitrag zur Entwicklung des Tourismus leistete Emil Geistlich (1870-1922), der technische Direktor der Druckerei „Politika“ in Prag. Geistlich gilt als Begründer des Tourismus in Baska, da er durch seine touristische Propaganda im damaligen Tschechien die ersten Touristen anlockte Baska zu besuchen. Schon 1909 gründete er eine Genossenschaft, welche sich um den Ausbau der nötigen touristischen Infrastruktur kümmerte und für das Drucken von Plakaten sowie Touristenführern verantwortlich war. Die Finanzierung erfolgte durch den Verkauf von Aktienanteilen, wobei 300 an Einheimische verkauft wurden und 200, mit Hilfe von Emil Geistlich, an Tschechen.
1910 errichtete Geistlich für seine Touristen einen Holzpavillon mit Restaurant. Im selben Jahr holte er die Ärztin Zdenka Čermakova nach Baska. Die Dorfärztin förderte bewusst den Tourismus, ernannte Baska zum Kurort und hob dabei besonders seine gesundheitliche Bedeutung hervor. So konnten Besucher vor allem zur Erholung nach schweren Krankheiten oder zum Behandeln von Erkrankungen, wie etwa Anämie, Nervenkrankheiten, Rheuma oder Bronchitis, nach Baska kommen. Im Jahre 1911 entstand im mittleren Teil vom Hauptstrand (Vela plaža) ein weiteres Badehaus. Auch dieses ist heute im ursprünglichen Zustand erhalten. Das aus Ziegelstein und Beton errichtete symmetrische Badehaus hatte ein Flachdach, welches als Sonnendeck genutzt werden konnte. Außerdem wurden zwischen den beiden Badehäusern Sonnensegel aufgestellt. In jedem Seitenflügel gab es 23 Umkleide- und zwei Duschkabinen. Der Badebereich war von Mai bis September ausschließlich zwischen 7 und 15 Uhr, nach Geschlecht getrennt, geöffnet.
Für die Benutzung des Badeortes wurde Eintritt verlangt. Zusätzlich kam es im selben Jahr zur Einführung der Kurtaxe.
Trotz der verbesserten Verkehrsanbindungen und Geistlichs Bemühungen durch Werbefilme oder Plakate Gäste anzulocken, waren seine Anstrengungen zunächst vergeblich, da während des Ersten Weltkrieges keine Touristen nach Baska kamen. Nach den Kriegsjahren begannen sich die treuen Gäste wieder zu melden, jedoch gab es Erschwernisse durch verschlechterte Verkehrsanbindungen und Infrastrukturprobleme. Viele Tourismusbauten wurden während des Krieges geplündert oder sogar zerstört.
In den Folgejahren verschwand die Idee des rein slawischen Kurortes, da immer mehr Deutsche und Ungarn, aus politischen Gründen, kroatische Destinationen wählten.
Zwischen den zwei Weltkriegen gab es in Baska sechs Hotels, vier Pensionen, sieben Villen, zahlreiche private Unterkünfte sowie mehrere Restaurants. Leider wurden viele von diesen nicht regelmäßig erneuert. Um Neuinvestitionen zu fördern wurde 1928 eine Kommission gegründet, welche sich um touristische Angelegenheiten kümmerte. Diese sorgte für eine ausreichende Infrastruktur und Sauberkeit im Urlaubsort, führte dabei auch strengere Kontrollen ein und achtete auf ein reichhaltiges und interessantes Kulturangebot für die Touristen.
Während des Zweiten Weltkrieges kam es zur Beschädigung und Zerstörung vieler Häuser durch Bombardierungen.
Nach dem Krieg wurden die meisten Unterkünfte und Hotels, aufgrund des Gesetzes zur Beschlagnahmung von Eigentum, nationalisiert und daraufhin in Ferienheime für Gewerkschaften, Arbeiter oder Kinder umgewandelt. Der Urlaub wurde für diese bestimmten Gruppen kostenlos angeboten. So ging der elitäre Tourismus in den Massentourismus über. Baska verlor beinahe alle freien Hotelkapazitäten. Folglich kamen in den nächsten Jahren kaum ausländische Touristen. Mit der Gründung des Tourismusunternehmens Krk, des späteren Hotelunternehmens Baska, wurden ab 1948 immer mehr Hotels renoviert. Vier Jahre später ermöglichte der Übergang zum freien Markt die Abschaffung des kostenlosen Tourismus. Die Preise stiegen wieder an und immer mehr ausländische Touristen, vor allem Ungarn, Polen, Tschechoslowaken, Österreicher und Deutsche, besuchten Baska.
In den nächsten Jahren wurde die Kanalisation geregelt und die Uferpromenade asphaltiert. Verträge mit verschiedenen ausländischen Tourismusbüros, günstigere individuelle Anreisemöglichkeiten und neue Investitionen, durch finanzielle Mittel vom Staat, bewirkten einen weiteren Anstieg des Fremdenverkehrs, welcher schließlich zum kommerziellen Tourismus führte.
Durch die große Bautätigkeit, vor allem die Errichtung von Tourismusobjekten, entstanden ab den 1960er Jahren zahlreiche Hotels, ganze Appartementsiedlungen, Restaurants, Souvenirgeschäfte, Selbstbedienungsläden und verschiedene Serviceeinrichtungen. Hinzu kamen die Asphaltierung der Umfahrung zu Baska, die Inbetriebnahme des Flughafens von Rijeka auf der Insel und der Bau der Krk Brücke. Aufgrund dieser Aktivitäten konnten zwar neue Arbeitsplätze geschaffen werden, jedoch führte der zu hohe Ressourcenverbrauch zum Verlust der Wiedererkennbarkeit der Insel und zur Devastation des natürlichen Raumes.
Während des kroatischen Unabhängigkeitskrieges, zwischen 1991 und 1995, ging der Tourismus in Baska stark zurück. In den ersten Kriegsjahren wurden viele Flüchtlinge, vor allem aus Vukovar, Osijek und Umgebung, in den Hotels untergebracht.
Doch schon 1997, kurz nach dem Krieg, konnte Baska mit derselben Anzahl an Touristen wie 1990 rechnen.
Das Jahrzehnt nach dem Krieg war gekennzeichnet durch große Investitionen, Erneuerungen und Renovierungen im Hotelbereich. Zusätzlich versuchte man durch ein umfangreiches Sport-, Wellness- und Freizeitangebot die Saison zu erweitern.

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